Zum zweiten Teil der Fensterbespielung läd seit diesem Jahr das Kulturmanagement zusammen mit bekannten und gerne auch weniger bekannten Künstlerinnen ein. Sinn soll sein, im Sinne einer temporären Bespielung toter Fensterläde, zum Einen die Atmosphäre an den Stellen zu verändern, an denen sonst nur gähnende Leere winkt und zum anderen, Künstlerinnen verschiedener Couleur eine Präsentationsfläsche bereit zustellen.

Dies geschieht unter dem Vorbehalt, dass nur solange es keine andere Nutzungsvorstellung der Hausbesitzer gibt, die Fensterläden genutzt werden können und es keine baulichen Veränderungen an den Objekten vorgenommen werden muss um die Kunst zu präsentieren. Im Sinne eines Handschlag-Abkommens, verpflichten sich die Künstlerinnen dazu, im Falle einer notwendigen Beräumung sofort und bereitwillig, wieder einzupacken. Ebenso sei angemerkt, dass es sich nicht um "Umsonst-Ateliers" handelt. Ein kommerzieller Zweck soll nicht verfolgt werden, da dafür die Räumlichkeiten nicht vergeben werden dürfen. Im Gegenzug kann der Besitzer oder Verwalter des Objekts sich darüber freuen, Teil einer Galeriestrecke mit freiem Zugang zu sein. Auf eine Einflussnahme der künstlerischen Gestaltung sollte nicht bestanden werden, kann sich aber im prozessualem Dialog ergeben.

Wenn Sie als KünsterIn oder FensterbesitzerIn Lust haben mit zumachen, kontaktieren Sie uns per Mail und wir melden uns umgehend zurück.